12.05.2017 | Bei der Mitgliederversammlung des Evangelischen Landesverbandes – Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V. am 11. Mai 2017 wurde Frau Erste Bürgermeisterin Christiane Dürr, Stadt Waiblingen, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Oberbürgermeister a. D. Christoph Palm an, der das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im Mai 2011 übernommen hatte.

Nach Beendigung seiner Tätigkeit als Oberbürgermeister der Stadt Fellbach (er hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet) ist er seit 01. März 2017 Geschäftsführer der Joseph-Wund-Stiftung. Dies veranlasste ihn auch, den stellvertretenden Vorsitz beim Evangelischen Landesverband aufzugeben.
Im Rückblick auf seine sechsjährige Amtszeit resümierte Palm, dass politisch, aber auch beim Leistungsangebot des Verbandes einiges bewegt worden sei. Es gebe auch weiterhin viele dicke Bretter zu bohren, doch das Engagement in die Bildung von Kindern sei für die Gesellschaft außerordentlich wichtig und für ihn eine sinnstiftende Aufgabe.

Der Verbandsvorsitzenden Prälat Dr. Christian Rose würdigte die Zusammenarbeit mit Palm in Vorstand und Ausschuss des Evang. Landesverbandes. Als langjährig erfahrener Kommunal- und Landespolitiker wisse er, wie Politik „tickt“ und sei nicht zuletzt deshalb für den Verband „ein Geschenk des Himmels“. Die Kooperation von Kirche und Kommunen im Verband sei „auf modellhafte Weise einmalig in Deutschland“.

Diese Tradition kann in bester Weise fortgeführt werden. Mit der Wahl von Erste Bürgermeisterin Christiane Dürr zur stellvertretenden Vorsitzenden gewinnt der Verband eine Persönlichkeit, die seit über 25 Jahren beruflich mit der frühkindlichen Bildung verbunden ist. „Es ist mir eine Ehre und Herzensangelegenheit, diese Aufgabe wahrzunehmen. Eine enge Zusammenarbeit von Kirche und Kommune kommt den Menschen vor Ort zugute“, so Dürr. Für sie persönlich gehöre es zu den wertvollsten Aufgaben, sich für Kinder einzusetzen.

Christiane Dürr war 15 Jahre Leiterin des Referats Frühkindliche Bildung, Soziales und Kultur beim Gemeindetag Baden-Württemberg bevor sie 2014 als Erste Bürgermeisterin nach Waiblingen wechselte. Ihre berufliche Laufbahn begann in den kommunalen Verwaltungen in Fellbach und Ditzingen.