Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive“ - Interessenbekundung bis 18.04.2019

29.03.2019 | Das Bundesministerium für Familie, Senioren , Frauen und Jugend (BMFSFJ) startet das Interessenbekundungsverfahren zum Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher: Nachwuchs gewinnen, Profis binden“.

Mit dem Programm unterstützt  das Bundesfamilienministerium Länder und Träger dabei, pädagogische Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Damit sollen die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher attraktiver gestaltet, die Ausbildungsbegleitung durch zusätzliche Anleitungsfachkräfte gestärkt und Aufstiegsmöglichkeiten erweitert werden. Zuschüsse können Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen für die folgenden drei Bereiche erhalten:

  • Praxisintegrierte vergütete Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher (bundesweit 2.500 Plätze)
  • Praxisanleitung durch professionelle Begleitung der Fachschülerinnen und Fachschüler (Förderung für die Qualifizierung und für die Anleitungszeit)
  • Aufstiegsbonus für Fachkräfte

Bitte beachten Sie, dass

  • beim Modul Praxisanleitung kein Interessenbekundungsverfahren stattfindet. Hier kann nach Veröffentlichung der Förderrichtlinie direkt ein Antrag gestellt werden,
  • die Freistellung für die Praxisanleitung und der Aufstiegsbonus zunächst nur bis Ende 2021 gefördert werden. Eine Verlängerung um ein Jahr ist vorgesehen, sofern die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung stehen.
  • Es ist eine Aufstockung und Verlängerung um einen weiteren Ausbildungsjahrgang ab 2020/2021 geplant, sobald die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung stehen.

Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen können in einem Online-Formular ihr Interesse an den einzelnen Programmbereichen bekunden. Hier sind auch Informationen zum Verfahren und Kontaktdaten für Nachfragen eingestellt.

Das Interessenbekundungsverfahren läuft bis zum 18. April 2019.

Im Anschluss werden nach Abstimmung mit den Bundesländern ausgewählte Projektträger zur Antragstellung aufgefordert.

Bei Rückfragen zum Bundesprogramm wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner beim Bund (www.fruehe-chancen.de).