Verwaltungsvorschrift zur PiA-Ausbildungspauschale

15.10.2019 | Die Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über die Gewährung einer Ausbildungspauschale für die praxisintegrierte Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher im Rahmen des Pakts für gute Bildung und Betreuung (PiA-Ausbildungspauschale) liegt vor. Ziel der Förderung ist die Ausweitung der Ausbildungsplätze für PiA.

Wesentliche Eckpunkte der VwV:

  • Wird die Anzahl von PiA-Ausbildungsplätzen in einer Kommune gegenüber dem Kindergartenjahr 2017/18 um 25 bzw. 50 Prozent erhöht, erhalten Kommunen und Träger eine Förderung von 100 bzw. 200 Euro pro Monat und Ausbildungsplatz. In diesem Fall werden alle schon bisher eingerichteten Ausbildungsplätze mitgefördert.
  • Haben Kita-Träger innerhalb einer Kommune bereits eine hohe Anzahl von PiA-Plätzen eingerichtet, so dass die Steigerungsquote nicht erreicht wird, erhalten sie keine Förderung.
  • Eine Doppelförderung ist nicht möglich, wenn Träger bereits Zuschüsse für ihre PiA-Ausbildungsplätze erhalten (z.B. über das Bundesprogramm Fachkräfteoffensive).
  • Antragsteller und Empfänger für alle PiA-Plätze ist die Kommune, die die Zuwendungen an freie Träger zweckgebunden weitergibt, um diese in der Finanzierung der PiA-Ausbildungsverhältnisse zu unterstützen. Anträge sind bis spätestens 31. Dezember des Schuljahres bei der L-Bank einzureichen.
  • Freie Träger melden die entsprechenden Daten bis spätestens 15. November an die jeweilige Kommune.

Alle Antragsformulare und weitere Infos sind auf der Website der L-Bank eingestellt (siehe Link in der rechten Spalte).